Ausleitung

 Wasserglas
Wasserglas

In der Schulmedizin wird der Nutzen bzw. die Erfordernis einer Ausleitung heftig kontrovers diskutiert.

Die eine Partei meint, der Körper schafft es stets alleine, seine Abfallprodukte „zu entsorgen“ und den pH-Wert (Säurekonzentration) der Gewebe dank eines Puffersystems stabil zu halten. Die andere Seite hält dagegen: im Laufe des Lebens wird diese Pufferkapazität immer geringer – mit den entsprechenden Folgen für die Gesundheit des Menschen.

Zum Verständnis wählen wir folgendes Modell:

Stellen Sie sich Ihren Körper als ein großes Gefäß vor. Da kommen – von Geburt an – alle erlebten Belastungen hinein: Kinderkrankheiten, Infektionen, Impfungen mit ihren Trägersubstanzen, traumatische Erlebnisse, Stress, Narkosen, Zusatz- und Konservierungsstoffe, Weichmacher, Medikamente, Kosmetika, fast food, Alkohol, Nikotin, Schwermetalle aus Luft und Boden, Luftverschmutzung, radioaktive Strahlung, Elektrosmog…die Liste ist nicht vollständig. Man kann heute – nach neuesten Forschungen – z.B. die Spuren von Bakterien und Viren, die in unserem Körper eine Infektion verursacht haben, jahrelang, ja lebenslang genetisch nachweisen, weil diese Kleinstlebewesen einen Teil ihrer Gene und auch ihrer Toxine als Stoffwechselendprodukte in unserem Körper zurücklassen und in unser genetisches Material (DNA) einbauen, besser gesagt, anhängen. Der menschliche Körper kann all diese Zumutungen viele Jahre kompensieren und in der Jugend merkt man meistens gar nichts. Wenn das „Gefäß“ aber langsam voll wird, der Stoffwechsel langsamer und weniger effektiv verläuft, dann stellen sich „plötzlich“ Krankheiten ein. Unser Körper hat einen Teil seiner Stoffwechselprodukte „zwischengelagert“ in der Hoffnung auf bessere Zeiten, um den „Müll“ dann abzubauen. Er liegt im Bindegewebe und reizt zu Entzündungen, verursacht Diffusionsblockaden, die Zellen werden nicht mehr so gut ver- und entsorgt. So können Schmerzen entstehen und ein Teufelskreis bedient werden, der die Schmerzen weiter unterhält. Nüchtern betrachtet sind das doch gute Argumente, in unserem „Gefäß“ gelegentlich wieder etwas Platz zu schaffen und damit dem Hilferuf des Körpers – der Krankheit – vorzubeugen.

Wie leitet man aus? – Über die Haut und Schleimhäute, die Niere, den Darm, Lymphe und Lunge.

Wie wird es gemacht?
Es gibt verschiedene Verfahren, hier nur eine kleine Auswahl:


Ausleitung mit homöopathischen Mitteln
• Pflanzenauszüge oder Algen
• Schröpfen
• Mikroaderlass
• Blutegel
• Öl-, Schröpfkopf- oder Honigmassagen
• Behandlung mit hautreizenden Mitteln